Newsbeiträge

Erfolgreiche Misereor Kinderfastenaktion der Freiherr-vom-Stein-Schule

Eingereicht von aw am 28. Mär 2022 - 11:56 Uhr

Schülerinnen und Schüler der Freiherr-v.-Stein-Schule bastelten unter Anleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer im Religionsunterricht fleißig Frühlings- und Osterschmuck, um die Misereror-Kinderfastenaktion zu unterstützten. Die Bastelarbeiten lagen ab dem 4. Fastensonntag in der Heilig Geist unter dem Orgelboden aus und konnten gegen eine Spende mitgenommen werden.
Wie im vergangenen Jahr wurde diese Aktion ein voller Erfolg! Mit einem Erlös von 527,77 Euro können die auf den Philippinen und in Bangladesh von Misereor unterstützten Klimaschutzprojekte gefördert werden. Allen, die gebastelt und gespendet haben, ein ganz großes Dankeschön!!!


Vierter Fastensonntag – 26./27.03.2022

Eingereicht von MK am 23. Mär 2022 - 18:44 Uhr

Lukas 15,1-3.11-32
Das ist so eine Sache mit dem neidischen Bruder. Der arme Kerl kommt im Gleichnis ziemlich schlecht weg, aber ganz ehrlich: Hat er nicht recht?
Da ist die Schwester, die mir immer vorgezogen wurde, weil sie so niedlich, so lieb, so fleißig ist.
Da ist der Sohn, der voll auf Drogen ist, seine Eltern betrügt und anbettelt – und doch immer wieder erleichtert begrüßt wird, wenn er denn mal kommt.
Da ist der Kollege, der Mist baut und von oben gedeckt wird, und die Ehrenamtliche, die plötzlich ihr Herz für die Gemeinde entdeckt und mehr Lob bekommt als alle, die sich schon jahrelang in den Gremien abstrampeln.
Der neidische Bruder bin ich. Und auch ich verstehe den Vater oft nicht. Der Vater ist nicht streng, vielleicht nicht mal gerecht.
Er ist großzügig und zärtlich, er liebt ohne Maß und organisiert ein Fest statt einer Untersuchungskommission. Es könnte auch mir nutzen, wenn ich mich im Schweinestall wiederfinde.
Beim Vater gibt es Party statt Prügel. Das ist wirklich eine Gute Nachricht!

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Start der Firmvorbereitung

Eingereicht von ACP am 22. Mär 2022 - 08:07 Uhr


Seit Anfang März bereiten sich 66 Jugendliche unserer Pfarreiengemeinschaft auf das Sakrament der Firmung vor. Am ersten Wochenende stand vor allem die eigene Persönlichkeit und Identität im Mittelpunkt.

Wer bin ich wirklich?

Was zeichnet mich besonders aus?

Welche Werte und Vorstellungen habe ich für mein Leben?

Neben der eigenen Person stand Gott im Mittelpunkt. Wie stelle ich mir Gott vor, welches Gottesbild habe ich? Dabei bekam jeder 60 Beschreibungen von Gott an die Hand, die in Einzelarbeit und im Austausch reduziert werden sollten. Die Ergebnisse wurden vorstellt und diskutiert.

Orientiert war das Wochenende auch am Text der Berufung von Mose. Denn wie Mose sind auch die Firmbewerber – und letztlich ja alle Christen – berufen, Gott nachzufolgen und in seinem Auftrag zu handeln.

Im Mai werden die Firmbewerberinnen und Firmbewerber durch Weihbischof Johannes Wübbe gefirmt. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen, die Jugendlichen in Gedanken und im Gebet auf ihrem Weg zu begleiten.



Dritter Fastensonntag – 19./20.03.2021

Eingereicht von MK am 18. Mär 2022 - 18:54 Uhr

Lukas 13,1-9
Es ist wohl eines der kantigsten Evangelien, und es macht vielleicht einigermaßen ratlos.
Jesus will aufrütteln, und er tut es in klaren Worten zweimal: „Ihr werdet umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.“ – Das Umkommen ist also eine Folge eines Verhaltens. Jesus nimmt menschliches Verhalten ernst und denkt es in seinen Auswirkungen weiter. Ein solcher Hinweis auf verkehrtes Verhalten und seine Folgen tut uns in dieser Fastenzeit gut. Dazu ist sie da, um uns aufzurütteln und wach zu machen.
Aber Jesus geht Gott sei Dank weiter. Im Evangelium erzählt er dann die Geschichte vom Feigenbaum, der keine Früchte mehr trägt.
Ein leergewordenes, unfruchtbares Leben, das eigentlich keinen Sinn mehr hat. Aber genau da kommt die Wende: „Gib ihm noch eine Chance; ich will ihn dabei unterstützen, wieder zum Leben zu kommen“, sagt der Weinbauer in der Gleichnisgeschichte.
Gleich danach kommt die Heilung einer Frau am Sabbat. Das ist die Perspektive dieser Fastenzeit: Eine neue Chance bekommen und wieder an Leib und Seele gesund werden.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Kolumbariumskirche Heilig Geist - Raum des Gedenkens

Eingereicht von aw am 17. Mär 2022 - 16:58 Uhr
Bild 0 für Kolumbariumskirche Heilig Geist - Raum des Gedenkens

Der Raum des Gedenkens in der Kolumbariumskirche Heilig Geist wurde durch die Georgsmarienhütter Dipl.Grafik-Designerin Christa Albes-Hübschen mit einer Graphik und einem biblischen Text neugestaltet. Das auf Acrylglas gedruckte Bild ist an der Wand über dem Kerzenständer für Tee-lichter angebracht. Waagerechte und senkrechte dünne schwarze Linien sind Zeichen für das Kreuz und alles Leid, das Menschen erfahren. Warme Gelbtöne vermitteln, wie das Licht der Kerzen, Hoffnung und Mut. Außerdem sind sie ein Zeichen für den Glauben an die Auferstehung. Die gelbe Farb-gebung schafft zusätzlich eine Verbindung zu den hellen Lichtfeldern im gro-ßen Altarbild, das Frau Albes-Hübschen schon 1986 für unsere Kirche ent-warf.

Die roten Farbflächen in dem neuen Bild könnten für die leidvollen Erfahrun-gen der Menschen stehen oder als Zeichen der Liebe Gottes und ihrer Wei-tergabe durch uns Menschen gedeutet werden.

Der biblische Text an der dem Bild gegenüberliegenden Wand zeigt den Namen Gottes aus der alttestamentlichen Geschichte vom brennenden Dornbusch. Gott offenbart sich dort dem Mose mit dem Namen: ICH BIN DER “ICH BIN DA“ (Ex 3,14) Er ist der Allgegenwärtige. Er ist immer da.

Der Name Gottes ist auf einem Acrylglastreifen von links nach rechts sechs-mal wiederkehrend gedruckt.

Das neue Schriftband korrespondiert mit den vier „Ich bin Sätzen Jesu“ aus dem Johannesevangelium, die auf den Glastüren im Windfang des Haupt-portals zu lesen sind.

Bemerkenswert ist auch, dass Jesus in Lk 21,37ff sagt, was schon Mose in der Geschichte vom brennenden Dornbusch angedeutet hat: die Toten werden auferstehen. Gott ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Die Nennung der drei Namen zeigt, dass sie bei Gott lebendig sind. Gott schenkt Leben in Fülle – jetzt und in Ewigkeit.

Wir sagen Frau Albes-Hübschen ganz herzlichen Dank für die Ausgestaltung des Raumes des Gedenkens. Graphik und Bibeltext fügen sich dort wunder-bar ein. Durch beides hat der Raum ein neues Gesicht erhalten und kann einen neuen geistlichen Impuls geben.

Der Kolumbariumsausschuss Heilig Geist



Zweiter Fastensonntag – 12./13.03.2022

Eingereicht von MK am 11. Mär 2022 - 05:00 Uhr

Lukas 9,28b-36
Diese Erzählung von der Verklärung erhebt Jesus. Nun ist er der „auserwählte Sohn“. Jesus ist nicht etwa aus mehreren erwählt worden, sondern wird mit dieser Erzählung noch einmal ausdrücklich bestätigt als der Sohn Gottes.
Zunächst verändert er sein Aussehen, wie Lukas berichtet. Das beeindruckt die Jünger ungemein. Sie ahnen, dass sie hier etwas beiwohnen, was unwiederholbar ist.
Nach einem kurzen Schlaf werden sie dann auch noch Mose und Elija gewahr, was ihren Wunsch zu bleiben nur noch mehr beflügelt. Nun möchten sie auch Hütten bauen, sozusagen für die Ewigkeit, die ihnen hier anzubrechen scheint.
Vor lauter Leuchten und Licht wissen sie nicht mehr, was sie sagen und tun. Erst dann, als die Freude der Jünger ihren Höhepunkt erreicht, erfahren sie, worum es wirklich geht in diesem göttlichen Schauspiel. Gott selbst sagt ihnen: Jesus ist mein Sohn, auf ihn sollt ihr hören.
Nicht auf Schauspiele sollt ihr schauen und auf den Ruhm der Welt, den ihr euch wünscht. Achten sollt ihr auf die Worte Jesu. Die seien euch Worte des Lebens.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Erster Fastensonntag – 05./06.03.2022

Eingereicht von MK am 04. Mär 2022 - 17:29 Uhr

Lukas 4,1-13
Weil wir zu den Guten gehören. Weil wir für die richtige Sache kämpfen. Weil wir auf der Seite Gottes stehen und das Beste für die Welt wollen. Deswegen dürfen wir auch nach unseren eigenen Gesetzen handeln. Wir sind die Guten.
Wenn Menschen so denken, sind sie der Versuchung in die Falle gegangen. Denn: „Dem Herrn, deinem Gott, allein sollst du dienen“, nicht deinen selbst gemachten Vorstellungen. „Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du niederknien“, nicht vor deiner eigenen Eitelkeit.
Der Herr, dein Gott, ist auch für dich unergründbar und unverfügbar. Er teilt nicht ein in die Guten und Bösen. Und schon gar nicht hat er irgendjemandem eine Sonderstellung zugedacht.
Nein, auch dir mutet er zu, deine Schritte ins Ungewisse zu gehen im Vertrauen, dass der Weg sich zeigen wird im Gehen und im Vertrauen.
Auch dir mutet er zu, durch Nacht und Enttäuschung zu gehen und deinen Weg mit ihm zu suchen und zu ertasten. Bist du bereit, diese Zumutung anzunehmen und der Versuchung zu widerstehen?

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Seelsorgeteams


8. Sonntag im Jahreskreis – 26./27.02.2022

Eingereicht von MK am 24. Feb 2022 - 23:09 Uhr

Lukas 6,39-45
Es gibt unterschiedliche Arten von Blindheit.
Ich kann zum Beispiel blind dafür sein, dass es mein Leben verdüstert, wenn ich immer auf die Fehler anderer achte, sie vielleicht sogar suche. Das vergiftet mich. Wie schöner, wie heller ist es, das in den Blick zu nehmen, was andere gut können, was ihnen gelingt.
Es gibt natürlich die Blindheit für die eigenen Fehler, Jesus spricht es deutlich an. Doch es gibt auch eine Blindheit für die Möglichkeit, dass ich anders leben kann. „So bin ich eben“ – dieser Satz ist formulierte Blindheit.
Nein, ich kann anders sein. Ob ich nur gute Früchte hervorbringen werde, ist unwahrscheinlich. Es gibt die guten und bösen Früchte im Leben. Und niemand sollte blind sein für die Möglichkeit, immer wieder zu versuchen, es besser zu machen.
Das ist keine christliche Leistungssteigerung, sondern Leben aus dem Vertrauen auf die Gnade und Vergebung Gottes.
Das ist vielleicht die schlimmste Blindheit: Dass ich Gott nicht zutraue, dass er mein Leben verändern kann. Dass ich nicht daran glauben kann, dass Gott mir meine Fehler vergibt und immer Neuanfang möglich ist. In der nächsten Woche beginnt die Fastenzeit: Zeit, sehend zu werden für Gottes Möglichkeiten auch in meinem Leben.

Einen schönen Sonntag und eine gute
Woche wünschen die Mitglieder des Pastoralteams


Neue Messdiener*innen in St. Peter und Paul

Eingereicht von ACP am 22. Feb 2022 - 08:29 Uhr

In den kommenden Wochen werden in St. Peter und Paul neue Gesichter am Alter zu sehen sein. Seit einigen Monaten bereiten sich fünf Jungen und Mädchen auf ihren Dienst als Messdienerinnen und Messdiener vor. Am vergangenen Sonntag sind die offiziell in einem feierlichen Gottesdienst aufgenommen worden. Nun werden die Fünf regelmäßig ihren Dienst am Altar tun. Dafür sagen wir schon heute Danke für euer Engagement in St. Peter und Paul. Wir wünschen euch ganz viel Spaß am Dienst und hoffen, dass ihr lange dabei bleibt.


7. Sonntag im Jahreskreis – 19./20.02.2022

Eingereicht von MK am 18. Feb 2022 - 06:00 Uhr

Lukas 6,27-38
Wie soll das, was Jesus im Evangelium des heutigen Sonntags fordert, möglich sein? Und ist es überhaupt sinnvoll? Lädt es den, der zur Gewalttat greift, nicht zur weiteren Gewalt ein, wenn ich mich nicht wehre? Was nun?
Ich muss die Worte Jesu nicht immer wortwörtlich nehmen, doch soll ich sie immer ernst nehmen.
Was ist der Ernst in diesen Worten? Dass ich meinen Blickwinkel ändere. Dass ich den Menschen nicht mit meinen Augen sehe, sondern versuche, mit den Augen Gottes zu betrachten. Dann sehe ich in ihm nicht den Feind; nicht den, der mich ausnutzen will, sondern ich sehe in ihm ein Geschöpf Gottes; einen Menschen, der Gott ebenso am Herzen liegt, wie ich hoffe, dass ich Gott wichtig bin.
Dann sehe ich einen Menschen, der – aus welchen Gründen auch immer – von Gottes Weg abgeirrt ist. Und das kann mich daran erinnern, dass auch ich manchmal in die Irre gehe.
Vielleicht ändert diese Sichtweise nicht mein Verhalten, doch meine innere Einstellung ist eine andere. Nicht Hass oder Vergeltungssucht bestimmen mein Handeln. Und ich lege alles im Gebet in Gottes Hände, der selbst das, was mir unheilbar erscheint, heilen kann.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Seelsorgeteams


6. Sonntag im Jahreskreis – 12./13.02.2021

Eingereicht von MK am 15. Feb 2022 - 15:02 Uhr

Lukas 6,17.20-26 Jesus stellt die Welt auf den Kopf. Er preist die, die sonst niemand preist. Und warnt die, die kaum wissen, was eine Warnung ist, weil sie sich sonst immer selbst genügen.
Das alles tut Jesus in einer Weise, die keinen Zweifel aufkommen lässt; er tut es in Vollmacht. Jesus zögert nicht, er öffnet sich und den Hörern sprachlich keine Hintertür – Jesus stellt fest: Selig sind die einen; wehe den anderen. Hier gilt nur eins: Wo stelle ich mich hin? Das darf ich entscheiden. Werde ich hier seliggepriesen oder höre ich das Wehe? Vermutlich wissen die meisten von uns, was sie möchten, und wissen nicht, ob sie das dürfen, ob es in Jesu Sinn wäre.
Auf jeden Fall ist es in Jesu Sinn, dass wir zögern. In solch einer großen Frage zu zögern, ist keine Schande. Und hoffen doch, dass wir zu denen gehören, die seliggepriesen werden.
Dazu gehört vor allem eins: dass wir uns zum Herrn bekennen mit allem, was wir sind und haben. Und dass wir denen unsere Hand reichen, die aufgehoben werden müssen, weil sie alleine nicht mehr auf die Beine kommen.
Selig sind die, die den Namen des Herrn bekennen mit Herzen, Mund und Händen.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Seelsorgeteams


5. Sonntag im Jahreskreis – 05./06.02.2022

Eingereicht von MK am 04. Feb 2022 - 09:52 Uhr

Lukas 5,1-11
Auf den ersten Blick gesehen geht es bei dieser Fischfang-Erzählung um Fleiß und Vergeblichkeit und um Gottvertrauen, auch im Misserfolg. Diese Geschichte von den Männern, die die ganze Nacht arbeiten und dann doch nur mit leeren Händen zurückkommen, berührt uns.
Petrus reagiert eigenartig. Nach nun endlich doch noch erfolgreichem Fischfang erschrickt Petrus und wirft sich Jesus zu Füßen. „Geh weg von mir, denn ich bin ein Sünder“, sagt er betroffen und irritiert.
Es ist eine Geschichte des erschrockenen Gott-Erkennens: Petrus begegnet keinem Wunderrabbi, der die Mühen von Fischern belohnt, sondern es ist Gott selbst, der ihm da gegenübersteht.
Schon im Alten Testament war das Sich-Niederwerfen und das Senken des Kopfes ein Ausdruck der Verehrung der Größe und Schönheit Gottes. Petrus erkennt betroffen Gottes Größe und seine eigene Kleinheit.
Aber dann gibt es noch eine schon im Alten Testament bekannte Formel: „Fürchte dich nicht!“ Gott will nicht die Unterwürfigkeit, sondern das „Fürchte dich nicht!“ kommt immer dann, wenn Gott es mit Menschen ganz besonders zu tun haben will, wenn er mit jemandem etwas Besonderes vorhat.
Wie schön, dass Gott etwas mit so jemandem wie Petrus vorhat. Und auch mit uns heute.

Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünschen die Mitglieder des Seelsorgeteams

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